3 digitale Veränderungen, die Sie im Auge behalten sollten

3 digitale Veränderungen, die Sie im Auge behalten sollten

Diese 3 technischen Entwicklungen beeinflussen Ihren Markt enorm

Ein Angriff eines disruptiven Tech-Startups genügt und die ganze Industrie steht auf dem Kopf. Immer mehr Traditionsunternehmen scheitern an diesen veränderten Marktbedingungen und müssen sich mit neuen Spielregeln vertraut machen.

Das macht nicht nur KMU das Leben zur Hölle, sondern auch großen Konzernen. Das beste Beispiel ist unsere deutsche Automobilindustrie, die es bisher leider verschlafen hat, einen größeren Schritt Richtung Zukunft zu gehen und nun von innovativeren und aggressiveren Konkurrenten aus dem Ausland so langsam überholt wird.

Auch die Digitalisierung und Globalisierung schreitet voran und begünstigt die Schnelllebigkeit in der heutigen Geschäftswelt. Ein zukunftssicheres Geschäftsmodell zu entwickeln ist daher von entscheidender Bedeutung.

Welche Veränderungen der Digitalisierung sollte man im nächsten Jahrzehnt besonders im Auge behalten, um nicht von der Konkurrenz überholt zu werden?

Digitale Ökosysteme

#1 Digitale Ökosysteme

Was haben Unternehmen wie Facebook, Youtube und Google gemeinsam?

Sie geben ihren Nutzern freien Zugang zu einem besonders attraktiven Service. Dies schafft Popularität bei den Usern und sorgt für ein größeres Wachstum.

Allein Googles tägliche Suchanfragen haben sich von 500.000 im Jahr 1999 zu 5.6 Milliarden in 2019 erhöht. Das ist ein prozentuelles Wachstum der täglichen Suchanfragen von mehr als 1 Mio % in 20 Jahren.

Doch wie schaffen es Google und Co., zu den profitabelsten Unternehmen der Welt zu gehören, obwohl sie ihre Leistungen kostenlos anbieten? Sie sammeln Informationen und verkaufen Werbetreibenden die gesammelten Daten der Internetnutzer. Die eigentlichen Kunden sind also nicht die Internetnutzer, sondern andere Unternehmen.

Ein solches Ökosystem zu etablieren ist mit Sicherheit nicht mal eben so getan. Doch die Zahl der Internetnutzer wird steigen und mit der steigenden Nachfrage wird es auch immer mehr auf Zielgruppen spezialisierte Plattformen geben (z.B. LinkedIn als Business Netzwerk, TikTok für junge Menschen). 

#2 Künstliche Intelligenz

Elektrizität machte aus Schraubenzieher Akkuschrauber. Aus Waschbrett wurde Waschmaschine. Aus Waschlappen wurde Spülmaschine. Die Liste ist beinahe unendlich.

Bestehende Geräte kombiniert mit Elektronik sorgten in der Vergangenheit für neue „Erfindungen“. Ähnlich verhält es sich heute mit der Künstlichen Intelligenz. Bestehende Tools mit der KI zu verbinden, wird für Produktneuheiten sorgen, die einen ungeheuren Mehrwert für Verbraucher liefern werden.

Ähnliches hat Jeff Bezos in seinem Vortrag beim Ted Talk bereits zum Internet vorhergesagt. Und in vielen Aspekten hat er damals schon recht gehabt.

Noch ist die KI nicht perfekt ausgereift, aber sie ist schon heute vielfältig einsetzbar.

#3 Neue Welten nutzen

Dies klingt erst einmal nach Zukunftsmusik, doch wir Leben schon heute in unterschiedlichen Welten. Wir leben online und offline.

Virtual Reality (Virtuelle Realität) und Augmented Reality (Erweiterte Realität) kommen als weitere Welten noch hinzu. Diese technischen Neuerungen sind mittlerweile alles andere als zukunftsfern.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Geräte großflächig genutzt werden, zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sind und für den „Otto-Normal-Verbraucher“ auch als normal eingestuft werden. Das Internet ist bisher nur der Anfang gewesen.

Virtual Reality und Augmented Reality verpassen ganzen Industrien einen neuen Anstrich und verändern das Verbraucherverhalten besonders stark.

Selbst für Unternehmen, die nicht in der Technologie-Branche tätig sind, bedeutet die zunehmende Digitalisierung ein tiefer Einschnitt in das eigene Geschäft. Disruptive Tech-Startups dehnen sich immer weiter aus und belagern auch Bereiche, die auf den ersten Blick nichts mit Technologie zu tun haben: Tourismus (Airbnb), Musik (Spotify), Taxi (Uber).

Für Traditionsunternehmen und kleine Betriebe ist es um so wichtiger, diese disruptiven Veränderungen im Auge zu behalten und das eigene Geschäftsmodell fortlaufend zu entwickeln, um nicht überrannt zu werden. Wie das auch mit wenig Kapital möglich ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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